Aktuelle Mitteilungen

der Jahresringe Ortsgruppe Hennigsdorf e.V.

Jahresringe 2018

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Tag des älteren Menschen 2017

Hennigsdorf: Zwölf engagierte Hennigsdorfer Senioren wurden am "Tag des älteren Menschen" im Stadtklubhaus für ihr Ehrenamt ausgezeichnet. Zum 19. Mal wurden ehrenamtlich engagierte Hennigsdorfer Senioren im Stadtklubhaus geehrt

Märkische Allgemeine Zeitung Donnerstag, 5. Oktober 2017
Von Marco Paetzel Hennigsdorf.

Auf sie ist Verlass

Zum 19. Mal fand die Veranstaltung gestern im Hennigsdorfer Stadtklubhaus statt, es ist eine liebgewordene Tradition geworden. Auch für Bürgermeister Andreas Schulz, der die Auszeichnungen in diesem Jahr zum letzten Mal vornahm. Im kommenden Jahr wird sein Nachfolger Thomas Günther den Senioren im Klubhaus Danke sagen.
"Ich habe die Seniorenarbeit immer als wichtiges Fundament für die Zusammenarbeit der Generationen gesehen", sagte Schulz. Einmal mehr lobte er die engagierte Arbeit der Senioren. "Sie sorgen dafür, dass Sie sich alle in Hennigsdorf wohlfühlen können", sagte er an das Publikum gerichtet, das den Saal fast komplett füllte. 14 Seniorenverbände und Vereine gibt es in der Stadt, rund 1100 Menschen sind als Mitglieder organisiert. "Das ist ein außerordentlich hoher Mitgliederstand und Organisationsgrad", so Schulz. Das spreche für die Vielseitigkeit und Attraktivität der Vereine.
Unter den Ausgezeichneten war auch Brigitte Bagusat. Sie ist seit 24 Jahren Mitglied der Hennigsdorfer Jahresringe und leitet dort seit 18 Jahren das Jahresringe-Sozialprojekt "Blutspende-Hilfsdienst beim Deutschen Roten Kreuz ". Die Betreuung der Blutspender erfolgt an 16 Tagen im Jahr. Die Seniorin ist hoch motiviert, zuverlässig, hilfsbereit und wirkt als Multiplikatorin in der Seniorenarbeit.



Von Single Treff bis Angehörigenberatung
Ein aktueller Beitrag in der WGH Broschüre zur Arbeit der Jahresringe e.V.

Im Seniorenverein Jahresringe e.V. gehören Geselligkeit und individuelle Beratung zum Konzept

Montags Skat. Dienstags am Vormittag Sprechstunde, am Nachmittag Kegeln in der Edisonstraße, Seniorentanz und seit Neuestem Sitzgymnastik im Stadtklubhaus oder Kurzstreckenwandern ab Waldfriedhof. Meist mittwochs tagen die Gremien, kommt zweimal im Monat der Single Treff zusammen, Donnerstags ist Zeit für Gymnastik, Schwimmen, Rommé oder Wandern. Wir sind am Freitag mit Herbert Kinder vom Vereinsvorstand Jahresringe e.V. verabredet. Da geht es auch in der Begegnungsstätte, dem Vereinssitz in der Feldstraße 27, etwas ruhiger zu.
Eveiyn Schultz und Herbert Kinder
"Wer anderen hilft, hilft sich selbst" das Motto von Jahresringe e.V. prangt in großen Lettern über den Stühlen und Tischen im zentralen Vereinsraum, um den sich Küche, Toiletten und ein Arbeitsraum gruppieren. "Das Motto hat auch nach nunmehr 26 Jahren noch immer seine Berechtigung", nimmt Herbert Kinder die Antwort vorweg, "nur hätten sich die Aufgaben ein wenig gewandelt. Ging es im Gründungsjahr 1990 und danach noch vorwiegend darum, andere und sich selbst in den schmerzlichen Umbrüchen der Wendejahre aufzufangen und zu begleiten, dominiert heute eher klassische Seniorenarbeit das Vereinsleben".
"Aber nicht nur", wendet Evelyn Schultz,im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, ein. "Dienstags von 9 bis 11 Uhr während der für jedermann offenen und kostenlosen Sprechstunde leisten wir noch immer viel Beratungsarbeit in sozialen Angelegenheiten." Als Beispiel nennt sie solche komplizierten Themen, wie die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht auch für nahe Angehörige, die in der Beratung oft angefragt werden. "Viele glauben", sagt Herbert Kinder, " dass beim Verlust der Geschäftsfähigkeit etwa für den Ehepartner sich alles wie im Selbstlauf regelt." Er oder sie wären die natürlichen Ansprechpartner der Ärzte, Doch das erweise sich schnell als Irrtum, dem einige Vereinsmitglieder einst auch erlegen waren. Daraus habe man vor ein paar Jahren gelernt und mit Hennigsdorfer Medizinern und Rechtsanwälten eine qualifizierte Patientenverfügung erarbeitet. "Die erläutern wir in unserer Sprechstunde gerne und händigen sie zusammen mit einem Notfallchip, auf der alle für den Arzt wichtigen Informationen eingetragen werden können, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag aus", sagt Evelyn Schultz.
Seniorentanz im Stadtklubhaus
Für solche und andere Impulse in der Seniorenarbeit sind Frau Rosemarie Mehlmann und Herr Herbert Kinder bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Mit einigem Stolz weist Herbert Kinder auf die früheren Vereinsinitiativen zur Durchsetzung einer Abfindungszahlung für Vorruheständler oder die Gleichstellung der ostdeutschen Technischen Intelligenz bei der Rentenberechnung hin. Auch die Wohnungswirtschaft habe man bei der Beschaffung von Fördermitteln zum nachträglichen Anbau von Aufzügen unterstützt. Wobei Jahresringe e.V. auch eng mit dem Vorstand der WGH kooperierten, wie Herbert Kinder, der seit 20 Jahren auch Mitglied der Genossenschaft ist, berichtet.
Wenn die letzten Ziele des Vereins etwas enger gesteckt waren, sagt er, inzwischen selbst 82 Jahre alt, dann weil viele Mitglieder des Vereins inzwischen im vorgerückten Alter angekommen wären. Auf eine relativ stabile Zahl von rund 250 Mitgliedern könne man dennoch verweisen.



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L a u d a t i o
zum 25. Jahrestag der JAHRESRINGE im Land Brandenburg

Nach der politischen Wende vor 26 Jahren wurden im Land Brandenburg ca. 150.000 und in den neuen Bundesländern insgesamt ca. 1 Mio. Berufstätige im Alter ab 55 Jahre in den Vorruhestand entlassen.
Eine neue Rechtsordnung mit Altersübergang, Vorruhestand, Wegfall von Betriebsbonitäten und jahrzehntelanger Zusammengehörigkeit in festgefügten Kollektiven sowie persönliche Verantwortung mussten neu gelernt werden. Dieser ungewohnte Zustand war mit Arbeitslosigkeit, Verunsicherung, Perspektivlosigkeit bis zu einer eventuellen Rente mit psychosomatischen Störungen gleichzusetzen.
Unsere Vision zur Gründung eines bundesweiten Gemeinwesenverbandes JAHRESRINGE als Interessenvertreter und Auffangbecken war die optimale Lösung unabhängig von jeder politischen und Glaubensideologie. Diesem Gründungsakt mit sozialwissenschaftlicher Untermauerung und engagierter Unterstützung des Sozialwerkes Berlin mit Frau und Herrn Tresenreuter sowie Herrn Ruppelt kann nicht genügend gewürdigt werden.
Ohne diese Anschubförderung könnten die JAHRESRINGE keinen 25.en Jahrestag feiern.
Die Satzungen der Ortsgruppen, Landesverbände und des Gesamtverbandes sicherten eine kontinuierliche Entwicklung, die sozialpolitische Interessenvertretung, die Bewältigung des neuen Alltags, die Mitverantwortung für die sozial schwächeren Mitmenschen und die persönliche Gesundung nach dem Grundsatz: "Wer anderen hilft, hilft sich selbst."
In Zusammenarbeit mit den Organisationen BAGSO, EURAG, DPWV, Verbraucherzentralen, DRK, Kommunen, Seniorenbeiräte, Sozialministerien und Universitäten konnten die eigenen Ergebnisse in vielen Sozialprojekten, insbesondere der Altenhilfe, potenziert werden.
Leider ist es den JAHRESRINGEN nicht gelungen, hunderttausende Betroffene als ständige Mitglieder zu werben bzw. zu erhalten.
Nach großen Erfolgen, die anschließend genannt werden, war eine weitere Mitgliedschaft nicht mehr relevant.
Die geschichtliche Entwicklung der JAHRESRINGE macht nach 25 Jahren deutlich:

- Ein Durchschnittsalter von 70 Jahren bei den Mitgliedern
- Ausfall von Führungs- und Leitungskadern durch Krankheit und Tod
- Desinteresse neuer, jüngerer Vorruheständler mit einer veränderten Berufsbiografie
- Allgemeine Gewöhnung in einen auskommenden Ruhestand.

Mit den JAHRESRINGEN wurde in den vergangenen 25 Jahren eine wichtige notwendige gesellschaftspolitische Lücke geschlossen, erfolgreich Sozialgeschichte geschrieben und insbesondere den Vorruheständlern ein altersgerechtes Leben in Würde gestaltet.
Gestatten Sie mir diesbezüglich Fakten zu nennen: - Durchsetzung einer Abfindungszahlung für die Betriebsrentenansprüche für Vorruheständler
- Gleichstellung der Technischen Intelligenz bei der Rentenberechnung zu den alten Bundesländern
- Durchsetzung des Förderprogramms 50 plus als Anschubfinanzierung
- Sozialpolitische Beeinflussung der Landesregierung Brandenburg zur nachträglichen Finanzierung und Montage von Aufzügen im Rahmen "Wohnen im Alter"
- Ausbau von Begegnungsstätten zur Wohltätigkeit und Hilfsbereitschaft mit Projekten und Interessenguppen
- Durchsetzung einer institutionellen Förderung sowie Projektförderung mit der Stadtverwaltung Hennigsdorf
- Auszeichnung verdienter Leistungsträger mit dem Gemeinwesenpreis und Würdigung zum "Tag des älteren Bürgers"
- 25 Geschäftsjahresabschlüsse mit schwarzen Zahlen
- Würdigung mit zwei Bundesverdienstkreuzen.
Auch zukünftig haben wir im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit eine in unserem fortgeschrittenen Leben veränderte Situation, persönlich die Teilnahme entscheiden zu können. Sie erzeugt eine ganz veränderte Haltung zur Arbeit.
Wir haben ein Leben lang in unseren Berufen gearbeitet und doch war stets auch das Bewusstsein, das Gefühl eines "Druckes" dabei, eines "gnadenlos Verpflichtet-Seins", wie es ja alle Menschen kennen und erleben, die an Arbeitsverträgen gebunden sind.
Das ganz neue Gefühl der "Vertragslosigkeit", des nicht vorhandenen "Zwanges", ist so schön, dass wir allen Menschen wünschen möchten, ihnen wäre vergönnt, so arbeiten zu können.
Es entsteht eine Freiheit gegenüber der sozialen Aufgabe, an der man arbeitet, wie wir sie vorher nicht kannten.
Das Bewusstsein, Du musst nicht, du machst es, weil Du es machen willst und weil Du das Glück hast, dass Du es machen kannst, das ergibt ein Gefühl von Unabhängigkeit, was alles doppelt einfach macht.

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Presseartikel in der MAZ vom 13. Mai 2016
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Am 21. Oktober 2015 fand die Jahreshauptversammlung der Jahresringe Hennigsdorf e.V. in den Räumen der Geschäftsstelle statt.
Anwesend waren Mitglieder des Vorstandes und 22 stimmberechtigte Delegierte. Nach den Rechenschaftslegungen des Vorstandes, dem Kassenbericht und dem Bericht der Revisionskommission wurde von den Delegierten Entlastung erteilt.



Der Vorstand


Eröffnung durch den Vorsitzenden Herrn Herbert Kinder



Bericht des Schatzmeisters

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern!

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Auszeichnung für Helmut Bendin
"Die Seniorenarbeit hat in Hennigsdorf eine gute langjährige Tradition", würdigte Bürgermeister Andreas Schulz am "Tag des älteren Menschen" das Wirken der 14 Vereine und Verbände. Stellvertretend für viele andere wurden zehn Senioren für ihr Engagement ausgezeichnet. Darunter auch Helmut Bendin.
Herr Helmut Bendin ist seit 23 Jahren Mitglied der "Jahresringe". Er leitet seit mehreren Jahren die Gruppe Kegeln, organisiert Turniere und fördert das Vereinsleben.
Herzliche Glückwünsche!




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Presseartikel im Märker vom 22. Mai 2015

Ehrenamtliche Altenhilfe anstatt Erwerbstätigkeit

2015 begehen die JAHRESRINGE, Verein für Vorruhestand und aktives Alter, den 25. Jahrestag nach der politischen Wende. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern im Vorruhestand oder Ruhestand, von berufserfahrenen Bürgerinnen und Bürgern sowohl von Berufspraktikern als auch von Erwerbslosen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe und des Wohlfahrtwesens.
Als Selbsthilfeorganisation fördert der Verein regelmäßige Gelegenheiten für Zusammensein und Gemeinschaft, um der Vereinsamung und Isolierung vorwiegend älterer Menschen entgegenzuwirken. Mit Angeboten zur Selbsthilfe durch ehrenamtliches Tätigsein in der Alten- und Wohlfahrtsarbeit wendet sich der Verein an alle im Arbeitsmarkt nicht gefragten Menschen. Im Jubiläumsjahr soll an ein erstes Sozialprojekt erinnert werden.
Im Rahmen der territorialen und qualitativen Erweiterung des Altenpflegeheimes Hennigsdorf durch die Marseille-Kliniken AG Hamburg entstand in wenigen Monaten ein moderner Seniorenwohnpark mit hoher Pflege- und Wohnqualität. Zu diesem Zeitpunkt brachten sich die JAHRESRINGE mit ihrem Projekt "Soziale Nothelferinnen der JAHRESRINGE" (SONJA) ein. Das Projekt umsorgte 17 Jahre lang individuell im Seniorenwohnpark etwa 60 Heimbewohner ohne Familienkontakt durch regelmäßige Besuchs- und Hilfsdienste.
Darüber hinaus waren die JAHRESRINGE in der Wäscherei, im Bügelzimmer, am Empfang und bei allen Ein- und Umzügen handwerklich tätig. Projekterweiterungen waren Tagesfahrten mit Kleinbus für Gehbehinderte, Buchlesungen, Einkaufsgänge, Rollstuhlschiebedienste und Sterbebegleitung. Dem Prinzip "Rehabilitation geht vor Pflege" folgend, unterstützte "SONJA" ältere Menschen in ihrem Bestreben, sich größtmögliche Selbständigkeit zu bewahren und in Würde zu altern, so dass Pflegebedürftigkeit gar nicht oder so spät wie nur irgend möglich eintritt. Für diese jahrelangen sozialen Dienstleistungen standen und stehen bis auf den heutigen Tag die Marseille-Kliniken als Sponsor zur Verfügung. Es ist schön, dass es sie gibt!
Mit den finanziellen Mitteln der Sponsoren und den beachtlichen Sozialleistungen der JAHRESRINGE wurden in 25 Jahren beispielgebende Projekte und Selbsthilfegruppen entwickelt. Dafür wurden die JAHRESRINGE 2002 und 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Der Vorstand der JAHRESRINGE - Ortsgruppe Hennigsdorf



80. Geburtstag unseres Vorsitzenden Herbert Kinder
Dazu zwei Presseberichte


Würdigung im Hennigsdorfer Generalanzeiger


Artikel der Märkischen Allgemeinen
Auszeichnungen und Urkunden für unsere aktiven Mitglieder 2014


Auszeichnung zum "Tag des älteren Bürgers" für Gymnastik-Gruppenleiterin


Sabine Tesmer(links)

und unsere erfolgreichen


Rommé und Skatspieler
Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern!
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Hohe Ehrung für Rosemarie Mehlmann

Im Seniorenwohnpark Hennigsdorf wurde das langjährige Mitglied der Jahresringe Hennigsdorf mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Lesen sie dazu die Beiträge Märkischen Allgemeinen und des Hennigsdorfer Generalanzeiger



Gemeinwesenpreis an Herbert Kinder

Herr Herbert Kinder,
Vorsitzender der "Jahresringe Henigsdorf e.V."
wurde für sein ehrenamtliches Engagement
mit dem Gemeinwesenpreis
des Landkreises Oberhavel ausgezeichnet!
Wir gratulieren!




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Einige Presseberichte zur Jahreshauptversammlung der Jahresringe im Oktober in der MAZ  
und im Generallanzeiger



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20 Jahre "Jahresringe Hennigsdorf e.V." Dazu einige Zeitungsberichte!   
Lesen Sie mehr!         

Die "Jahresringe" erreichte ein Dankeschön der Lobetaler Anstalten!    Lesen Sie mehr!